Darstellung des Bedarfs  
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In der Stadt Essen lag der Anteil der nichtdeutschen Kinder und Jugendlichen im Jahr 2000 bei 15,1%. In den Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bezirk VI liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (umfasst auch SpätaussiedlerInnen) sogar bei 62%.

Bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Essen ist somit ein hoher Anteil dieser Zielgruppe zu verzeichnen. Diese Zielgruppe ist jedoch bisher in der Jugendverbandsarbeit unterrepräsentiert bis gar nicht zu finden.

Es gibt in den letzten Jahren die Tendenz, dass sich jugendliche MigrantInnen und SpätaussiedlerInnen zunehmend in eigenen Verbänden organisieren, um ihre Interessen zu vertreten. Eine konzeptionelle Integration in bereits vorhandene Verbandsstrukturen hat bis dato jedoch nicht stattgefunden.